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 Süd-Amerika Teil1

 

Süd-Amerika Teil 2+3

 

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         ... liebt die Natur

 

 

                   Sigo

        ... liebt Schokolade

 

 

           PUMMEL         

         ...... liebt Diesel

 

Reisebericht 014

Veröffentlicht am 11.01.2013

USA Mississippi   Grand Isle

 

08.01.2012

Grand Isle…oder gleich Richtung Texas? Wir entscheiden uns für Grand Isle, auch wenn wir ca. 100km die gleiche Strecke zurückfahren müssen.  Mal rechts oder auch mal links geht es direkt am Ufer des Bayou Lafourche entlang.Bayou ist die Bezeichnung für ein sumpfiges langsamfließendes oder stehendes Gewässer. Der Fluß verläuft schnurgerade, wie ein Kanal. Die Fishingtrawler (Garnelen) liegen festgemacht unmittelbar vor den Häusern, es gibt keinen Hafen, hier hat jeder Fischer seinen eigenen Steg. Pelikane und Möwen werden mehr, wir nähern uns wieder dem Gulf of Mexico.

 

 

 

Der Highway 1 verläuft kilometerweit über Brücken (3,--$ toll), die vielen grünen Sumpfgrasinseln in den Bayous bieten den Wasservögeln guten Schutz. Bevor wir den Statepark erreichen, passieren wir den Ort Grand Isle, jedes Haus steht auf Stelzen. Viele der Häuser sind auch hier wieder „For Sale“. Hier zu leben, es ist ein sich immer wierderholender Kampf mit dem Wetter. Die meisten Bewohner arbeiten auf den vorgelagerten Bohrinseln, werden per Helikopter hin und hergeflogen.

Der lange Sandstrand ist menschenleer, ab und zu mal ein paar „Camper“. Der Wind bläst bei ca. 30 Knoten, wir genießen die Brise.

 

 

Wir haben kostenlosen Internetempfang, können die Wettervorhersagen verfolgen. Unsere Entscheidung, nicht gleich nach Texas zu fahren, war hoffentlich richtig, von Texas ist mal wieder ein starker Gewittersturm in unsere Richtung unterwegs. Wenn wir die Ausläufer abkriegen, passieren sie uns heute Nacht.....Wir sind im Standby.

Die Gewitterstürme sind nördlich von Grand Isle vorbeigezogen, wir haben mal wieder Glück gehabt. Nicht so viel Glück hatten gestern 3 Arbeiter auf der gegenüberliegenden Bohrinsel. Beim Schweißen hat es eine Explosion gegeben und leider sind dabei alle drei Grand Isländer ums Leben gekommen.

Auf dem Campground treffen wir Christa aus Bad Hersfeld, sie lebt mit ihrem Mann seit vielen Jahren in Colorado, die deutsche Sprache fällt ihr inzwischen sehr schwer. Mit Donna und Fred aus Ontario haben wir viel Spaß. Als sie das erstemal unseren Pummel sahen, beschlossen sie, uns kennenzulernen.

Beachwalks, Trailwalks um die vielen kleinen Bayous, lassen die Zeit auf Grand Isle schnell vergehen. Eine neue Tornadowatch läßt uns wieder in den Waschräumen zusammenkommen. Es regnet in Strömen, der Sturm nimmt in der Nacht zu, läßt unseren Pummel zittern...wir suchen Schutz hinter einer höheren Hecke, können endlich ruhig schlafen. Die Sonne scheint, wir verlängern um einen Tag, verabschieden uns bei Donna und Fred mit einem zünftigem Sundowner.  

                                                          

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