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 Süd-Amerika Teil1

 

Süd-Amerika Teil 2+3

 

                    Hilu

         ... liebt die Natur

 

 

                   Sigo

        ... liebt Schokolade

 

 

           PUMMEL         

         ...... liebt Diesel

 

Reisebericht 120..........Fotoalbum am Ende des Berichts

Veröffentlicht am 16.10.2014

Mexico Teil 2  Yucatan    Cenoten und Grotten auf dem Weg nach Cancun

 

10.10.2014

 

Die grobe Planung steht fest … wir werden mit Iris und Wolfram in Richtung Cancun fahren. Unsere erste Anlaufstelle ist noch einmal Izamal auf der Hacienda bei Harald. Harald freut sich über unseren „Doppelbesuch“. Mit mexicanischem Ouzo läßt sich an den Abenden so manches Abenteuer „flüssig“ erzählen. Den Begriff „Cenote“ hatten Iris und Wolfram bisher noch nicht gehört … wir beschließen, Einige an der Strecke aufzusuchen. Yucatan ist von diesen unterirdischen „pools“ durchlöchert … nicht alle der Cenoten sind auch wirklich sehenswert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweimal Eintritt bezahlt und noch immer nicht der richtige „Kick“ … Enttäuschung kommt auf. Haben wir mal wieder zu viel geschwärmt? Diesmal versuchen wir es mit der unterirdischen Höhle in Balankanche. Iris und ich (Hilu) sind für die nächste Tour startklar. Zwei deutsche Theologen und ein mexicanisches Pärchen schließen sich uns an. Gewitter kommt auf … trotz Donnern und Blitzen wagen wir uns in die Unterwelt der Mayas. Wow … diese Höhle ist gewaltig! Kilometerweit erstrecken sich die Gänge unterirdisch, fantasievolle Bilder ergeben sich durch diese vielen Tropfsteine. In einer größeren Gruft treffen sich Stalaktiten und Stalagmiten zu einem Kalkgebilde zusammen … der Heilige Baum der Mayas.

 

 

Erst 1959 wurde diese Höhle von Archäologen geöffnet. Die Rauch- und Opfergefäße für die Zeremonien und die Rituale stehen original am Heiligen Baum. Auch wir sind hier in der Dunkelheit, bei dünner Luft und mit nur wenigem, künstlichem Licht, in eine mytische Stimmung versetzt ... ganz nah bei den Göttern.

 

 

Bei strömendem Regen verlassen wir die Höhle … schade, viel zu schnell. Gerne hätten Iris und ich noch länger an diesem „göttlichen Ort“ verbracht.

 Es ist Wochenende und die zu den neuen Sieben Weltwundern zählende Maya-Stadt Chitchen-Itza ist heute von hunderten von Fahrzeugen und Reisebussen „erschlossen“.

Die beiden offiziellen Campingplätze existieren nicht mehr, auf dem Parkplatz dürfen wir ebenfalls nicht übernachten. Da es sowieso schüttet wie aus Eimern, fahren wir nochmals weitere 60km bis zum östlichen Ortsrand von Valladolid. Der Campground und der erfrischende Pool …. genau das Richtige was wir nach dem Regen brauchen. In den Hängematten lassen wir diesen abwechslungsreichen Tag „ausbaumeln“.

 

 

Am nächsten Morgen besuchen wir gemeinsam die Cenote Suytun … sie liegt nur 200m hinter unserem Stellplatz und der Eintritt ist in den Campingplatz-Gebühren inbegriffen.

Endlich hat der Besuch in einer Cenote den „WOW-Effekt“. Gegen 10 Uhr fällt genügend Licht in die unterirdische „Pool-Landschaft“. Das Wasser ist zum Baden sehr erfrischend und die Atmosphäre mal wieder gigantisch. Gegen 14 Uhr komme ich mit Iris noch einmal hierher … jetzt sind die Lichtverhältnisse am Besten.

 

Nach fast zwei Jahren unterwegs hat unser Pummel zum ersten mal ein elektronisches Problem … die Lichtmaschine lädt die Batterien nicht mehr. Sigo geht gleich am nächsten Tag der Sache auf den Grund … hat eine Idee, kann den Fehler aber nicht fixen.

 

 

Die Überlegung, nach dem Wochenende noch einmal zurück nach Chitchen-Itza zu fahren, ist für uns endgültig gestrichen. Wir fahren auf direktem Wege in die Karibikstadt Cancun … suchen am verkehrsarmen Sonntag vorab nach einer geeigneten Werkstatt. Wegen der überall geschlossenen Rolltore ist es schwierig Eine zu finden. Wir fragen einen jungen Mann, der gerade sein Restaurant „Lunch-Box“ streicht. Lunch-Boy, wie er sich selbst nennt, bietet uns für die Suche sofort sein Internet an. Fündig geworden läßt er Pinsel und Farbe stehen … freut sich mit uns im Pummel durch seine Stadt zu fahren. Wir finden die ausgeguckte Werkstatt, schreiben uns die Positionen auf und bringen Lunch-Boy nach einer Stunde zurück … Pinsel und Farbe sind inzwischen eingetrocknet.

 

 

 Am Abend treffen wir uns mit Iris und Wolfram auf dem „Trailerpark Mecoloco“... lassen uns von unzähligen, sehr penetranten Moskitos ärgern und beißen. Am Montag landen wir einen Volltreffer … die Werkstatt ist genau die Richtige. Pünktlich um 9 Uhr beginnen die Mechaniker mit dem Ausbau der Lichtmaschine … Diagnose: die Kohlen sind abgenutzt. Sofort begibt sich einer der Angestellten auf den Weg, um „Ersatz-Kohle“ zu besorgen. Nicht passend, aber passend gemacht sind die Kohlen wieder eingebaut, drei Keilriemen werden noch ausgewechselt … das Ganze für weniger als 120 Euro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                          Center Lock Avenida Uxmal 51 in Cancun Pos. N 21.16650° W 86.83127°

 

 Trotz Knoblauch, Grand Grizzly und Moskitokeulen lassen sich die hartnäckigen Stecher nicht vertreiben. Vertreiben lassen sich jedoch Iris und Wolfram … sie fahren am nächsten Tag weiter gen Süden, in der Hoffnung, dort weniger Moskitos vorzufinden. Wir halten noch ein paar Tage aus … fahren mit der Schnellfähre auf die gegenüberliegende Isla Mujeles, zur Frauen-Insel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich … Karibikfeeling. Schon die Überfahrt durch das türkisblaue Wasser lassen die richtige Stimmung aufkommen. Die Insel selbst ist ringsum von feinstem Sandstrand umgeben. Hier auf der Insel lacht das Touristenherz … Souvenirs, Restaurants, Hotels, Strandbars für jeden Geschmack und Geldbeutel. Schnorcheltrips, Segeltörns, Tauchtouren... aber auch ohne diese Angebote kann man das herrlich flache Meer zum Schwimmen und Baden voll ausnutzen. Wir verbringen einen wunderschönen Tag auf der Isla Mujeles.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bevor die dicken, schwarzen Wolken am Festland in Gewitter ausarten, lassen wir uns mit der 17 Uhr Fähre wieder zurückbringen … musikalische Begleitung für ein kleines Trinkgeld inbegriffen.

 

 

Cancun … ein Urlaubsort und Ferienparadies aus der Retorte. Vor nicht einmal 45 Jahren sollen hier nur etwa 100 Menschen gelebt haben. Tourismus-Planer entdeckten die traumhaften Strände … heute spricht man von fast 1 Millionen Bewohner. Luxeriöse Hotel-Anlagen, Shopping-Center vom Feinsten lassen schwerlich erahnen, daß wir uns noch immer in Mexico befinden.

 

 

 

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