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 Süd-Amerika Teil1

 

Süd-Amerika Teil 2+3

 

                    Hilu

         ... liebt die Natur

 

 

                   Sigo

        ... liebt Schokolade

 

 

           PUMMEL         

         ...... liebt Diesel

 

Reisebericht 129..........Fotoalbum am Ende des Berichts

Veröffentlicht am 08.01.2015

Guatemala   Tikal, Parque National Ixpanpajul, Lago Peten Itza, Finca Ixobel

28.12.2014

 

Melchor de Mencos, Grenzstation Belize/Guatemala. Auch an diesem Grenzübergang heißt es für uns „easy going“. In Belize zahlen wir 37,50 B$ pro Person an Ausreisegebühr, lassen uns den Einreisestempel im Pass mit dem Ausreisedatum überstempeln. Jetzt muß Pummel noch ausreisen … das Fahrzeug-Einreisepapier gibt man ab und der Fahrzeug-Einreise-Stempel im Paß des Halters wird ebenfalls mit dem Ausreisedatum über gestempelt.

Wir fahren mit Pummel auf die Guatemala-Seite, wechseln bei einem besseren Kurs als auf der Belize-Seite ein paar US-Dollar in Quezales und fahren zum Fumigieren. Diesmal wird das gesamte Auto eingesprüht … wir bezahlen 46 Quezales (Quittung aufheben und parat halten). Jetzt könnte es mit dem Parken eng werden … wir haben Glück, finden einen ausreichend, großen Platz. Von hier geht es zu Fuß in das blecherne Zollgebäude. Wir haben Kopien von unseren Pässen, Führerschein und Fahrzeug-Schein dabei. Eine große Hilfe ist ein von Sigo entworfenes Formular in Spanisch mit all unseren Personalien und Fahrzeugdaten. Wir benötigen keine weiteren Kopien (machen die Zöllner), bezahlen noch 160 Quezales für die Fahrzeugeinfuhr …. nach einer Stunde sind wir eingereist. Unser Visum gilt 90 Tage … der Aufenthalt für El-Salvador, Honduras und Nicaragua sind in diese Zeit miteinbegriffen.

 

 

Guatemala … die höchsten aktiven Vulkane Central-Amerikas, die beeindruckenden Maya-Ruinen, die größte indigene Maya-Bevölkerung und ihre bunten Märkte, Seen und Berge werden uns in den nächsten Wochen erwarten.

Unser erstes Ziel in ist die ehemalige Maya-Hauptstadt ... Tikal. Im dichten, grünen Dschungel gelegen erreichen wir am Nachmittag den Parque National. Ab 15.30 Uhr bekommen wir die Tickets schon für den nächsten Tag ausgestellt … können aber noch am selben Abend bis 18.00 Uhr unsere ersten Besichtigungen in Angriff nehmen. Auf dem Campingplatz erwarten uns schon Michele und Kurti. Rechtzeitig vor Sonnenuntergang gehen wir noch zum Tempel IV … eigentlich zu weit für heute Abend. Diesmal sind wir ausnahmsweise froh unter vielen Touristen zu sein … in aller Eile sind wir ohne Taschenlampen losgegangen und der Dschungel ist ab 18.00 Uhr verdammt dunkel.

 

 

Um den vielen Besuchergruppen am nächsten Tag auszuweichen, gehen wir auf den herrlichen Natur-Nebenpfaden. Spider-Monkeys verfolgen uns hoch in den Bäumen, eine große Familie von Nasenbären kommt den Abhang hinunter, farbenprächtigen Pavo-Truthähne rascheln im Unterholz … die Natur ist einmalig.

 

 

Noch einmal laufen wir zum Grande-Plaza …von hier ist der beste Ausgangspunkt zu den Stelen, Altären, Gräbern, der Akropolis und den über 40 Meter hohen Tempeln. Die riesige archäologische Stätte und diese gut zugängliche Dschungel-Landschaft lassen uns den Ausflug zu einem unvergesslichem Erlebnis werden.

 

 

Unser nächstes Ziel ist eine noch nicht ganz genaue Verabredung mit Angi und Claudio... die Beiden haben wir das letzte mal im April in San Miguel (Mexico) getroffen. Da wir Reisenden ja nicht permanent Telefon oder Internet haben, ist solch eine Verabredung nicht immer einfach. Wir übernachten erst einmal im Parque Natural Ixpanpajul. Wir sind angenehm überrascht … die Ausstattung der Übernachtungsplätze sind in Guatemala besser und günstiger als in Mexico. Der wunderschön, gepflegte Park bietet neben einem Restaurant auch Reiten, Stahlseilbahn und Wandern an. Man könnte meinen, der Platz liegt im heimischen Reinhardswald … wären da nicht die tropischen Bäume und Vögel.

 

 

Tja, wo genau treffen wir unsere Schweizer Freunde? Fahren wir erst einmal zum Einkaufen nach Flores … morgen soll ja Silvester sein. Im ersten Supermarkt spürt uns Kurti auf …. „wir haben letzte Nacht mit Euren Freunden gemeinsam in Flores verbracht, sie sind auf dem Weg hierher!“ Tatsächlich, draußen begegnen wir den Beiden ...die Wiedersehensfreude ist groß. Gemeinsam fahren wir an den Lago Peten Itza bei El Remata … campieren dort am Hotel/Restaurant und Trailer-Park El Muelle. Wir stehen dort direkt am Ufer des wunderschönen Sees … keine zwei Meter bis zum kristallklaren Wasser. Eine Stunde später kommen Heidi und Werner aus Künzelau auf den Platz gefahren … wir baden und plaudern gemeinsam im warmen Seewasser.

 

 

Im Hotel gibt es einen Wäsche-Service … endlich eine Chance, unsere durchgeschwitzten und nassen Klamotten gewaschen und trocken in den Schrank zu legen. Silvester feiern wir zweimal. Das erste Mal stoßen wir nachmittags an … trinken auf Euch in der Heimat. Am Abend lassen wir uns a`la carte im Restaurante verwöhnen … bis Mitternacht werden wir dann für Stunden mit China-Böllern begleitet (schallt so schön am See).

 

 

Um Mitternacht bestaunen wir dann verschiedene Feuerwerke, die sich am Seeufer entlang ziehen. Im Spiegelbild des ruhigen Lago Peten Itza sehen die Feuerwerks-Fontänen besonders schön aus.

 

 

Im Neuen Jahr heißt es dann schon gleich wieder „Abschied nehmen“ ...diesmal für immer. In drei verschiedene Richtungen fahren wir weiter. Heidi und Werner haben ihre langjährige Reise in Süd-Amerika begonnen, Angi und Claudio starteten ca. zeitgleich mit uns in Nord-Amerika … haben mit Panama ihre Reise abgerundet und sind jetzt noch einmal unterwegs gen Norden. Alles Gute Euch Beiden … war immer schön mit Euch und grüßt uns unsere canadischen Freunde Donna und Fred!!!“

 

 

Wir nehmen noch einmal die Verfolgung mit Michele und Kurti auf ... fahren zu der bekannten Finca Ixobel bei Poptun. Bekannt ist die Finca für eine gute Übernachtungsmöglichkeit, gutes Restaurant mit reichhaltigem Buffet, eigener Bäckerei und schönen Wanderwegen.

Am nächsten Tag begeben wir uns auf den Weg zum Lago de Izabal, dem größten See Guatemalas. Die Straße (CA13) läßt sich super fahren. Vor Rio Dulce biegen wir rechts ab, um am nördlichen Seeufer bis zur Finca Paraiso zu fahren. Jetzt wird die Fahrt rumpelig … die leicht rosa blühenden Zuckerrohrfelder und der Blick auf den riesigen See sind eine Entschädigung. Nach ca. 25km erreichen wir die heißen Wasserfälle, die wir erst einmal rechts liegen lassen. Wir fahren noch die 3km zum See … hier gibt es am Ende vier Campingplätze. Wir nehmen den Rechten ... El Mangal. Michele und Kurti campen wie erwähnt, bereits hier.

 

 

Auch hier stehen wir wieder direkt am Ufer … packen gleich unsere Stühle aus. Endlich mal im Buch lesen, in der Sonne liegen, das Treiben auf dem See beobachten … am Abend ein letztes, gemeinsames Bierchen mit Michele und Kurti trinken. Die Beiden geben uns am nächsten Morgen einen Lift, zurück zur Hauptstraße … auch hier wieder ein endgültiges Tschüss für unsere gemeinsamen, schönen Reisetage.

Auf rutschigem Pfad laufen wir am Fluß entlang zu dem heißen Wasserfall. Dieser ergießt sich in den normal kalten Fluß … es kommt Schwaden auf. Sigo watet durch den Fluß bis zur Höhle unter dem Wasserfall. Je mehr er sich dem Wasserfall nähert, umso heißer wird es. Durch eine Öffnung kann er heraus … aalt sich im jetzt 40 Grad warmen Wasser.

 

 

Am Fluß wird nicht nur gebadet … überall kommen die Frauen aus ihren Hütten, um am Fluß ihre Wäsche zu waschen.

 

 

Zurück am See … wir haben neue Nachbarn. Es sind nur drei guatemaltekische Familien, die sich für das Wochenende neben uns niedergelassen haben, aber ein Lärmpegel und eine Anzahl von Menschen, wie bei uns auf einem Volksfest. Die Frauen bruzzeln und köcheln den ganzen Tag, die Kinder vergnügen sich stundenlang im Wasser und die drei Männer lassen sich mit Essen und Trinken von ihren Ältesten rundum bedienen. Die Nacht verbringen die kleinen Kinder in mitgebrachten Zelten … die Erwachsenen schlafen kreuz und quer auf allem was sich anbietet unter freiem Himmel. Am nächsten Morgen wird weitergeköchelt.

 

 

Wir sind schon wieder unterwegs … fahren über Rio-Dulce nochmals zur anderen Seite des riesigen Sees, zur Finca Escondido. Auch hier wird fleißig geköchelt … kaum angekommen, bietet man uns schon von der Hühnersuppe mir Reis zu essen an. Wir unterhalten uns eine längere Zeit mit Ernesto … Ernesto liebt Deutschland, hat vor 30 Jahren in Göttingen an der Max-Planck-Uni studiert. Am liebsten wäre er Physiker geworden … als Zahnarzt und mit seiner Dental-Clinic in Guatemala-City ist er auch sehr zufrieden. 04.01.2015

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Camera 129 
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Wir sind auf der Suche nach einem Internetcafe … hier in den Bergen nicht so einfach. Wenn Ihr diesen Bericht lest, sind wir schon ein paar Tage weiter (siehe Stellplätze) … es geht uns sehr gut!!!