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 Süd-Amerika Teil1

 

Süd-Amerika Teil 2+3

 

                    Hilu

         ... liebt die Natur

 

 

                   Sigo

        ... liebt Schokolade

 

 

           PUMMEL         

         ...... liebt Diesel

 

Reisebericht 142..........Fotoalbum am Ende des Berichts

Veröffentlicht am 16.04.2015

Panama     Panama-City,   Panama-Kanal,   Ferry-Express

Achtung! Die Berichte über Süd-Amerika findet Ihr auf unserer neuen Webseite        www.bummelmitpummel2.de

 

 

07.04.2015

Im Überqueren von Grenzübergängen bekommen wir schon langsam Routine. Wir nehmen uns den freundlichsten Grenzhelfer … nach 1 Stunde und 10 Minuten fahren wir noch durch die tröppelige Fumigation … wir sind in Panama.

 Den Grenzübergang in Paso Canoas können wir persönlich nur empfehlen. Glück hatten wir auch … heute am Tag nach Ostern waren keine LKW´s unterwegs … die Abwicklung ging wirklich zügig. Mit etwa 50 US$ Gebühren, einschließlich einer Autoversicherung, waren wir gut bedient.

 

 

Sechs Tage bleiben uns noch, um die vorletzte Fähre überhaupt mit Ferry-Express … von Panama nach Kolumbien in Süd-Amerika … zu erwischen. Wir müssen Gas geben... hier geht es um sehr viel Geld, das wir einsparen, wenn uns Ferry-Express mitnimmt. Klappt es nicht … müssen wir bei einer anderen Gesellschaft unseren Pummel abgeben und verschiffen lassen, zwei Flüge buchen und ca. 14 Tage in einem Hotel übernachten.

Wir fahren die längste Straßen-Baustelle, die wir je gefahren sind … ununterbrochene 130 Kilometer. Außer Bau-Fahrzeugen und Straßen-Arbeitern sehen wir Nichts. Bei dem vielen Baustaub können wir die Berg- und Vulkankette, die sich durch ganz Panama zieht, nur erahnen. Auffallend ist die Freundlichkeit der Panamesen … sie winken und jubeln uns zu. Für sie ist unser PUMMEL wirklich etwas Besonderes … kennen sie solch ein Fahrzeug doch nur als ollen Arbeits-Truck.

 

 

Für die Fahrt bis zum Office von Ferry-Express in Panama-City planen wir zwei Tage, für die erste Nacht haben wir einen Campground in Santa Clara ausgesucht ... den XS-Trailerpark. Verflixt … schon wieder ein verschlossenes Tor mit großem Schild „CERRADO“. Hm … es ist bereits dunkel. Wir fahren an die Beach, um vielleicht ein Plätzchen am Strand zu finden. Alles zugebaut … einer der schönsten Plätze gehört den Babtisten. Volltreffer … sie können uns Ihren Parkplatz nicht verweigern … singen sie doch in ihrer Kirche gerade „we are here for you!“

 

 

Nach der staubigen, langen Fahrt schlafen wir wie die Murmeltiere. Am nächsten Morgen brechen wir früh auf … es gibt Einiges zu erledigen in Panama-City. Es ist ein schönes Gefühl über den Panama-Kanal in die Stadt zu fahren. Im großen Bogen zieht sich die 1,6 km lange Stahlbrücke Puente-de las Americas über denKanal… führt uns easy zu Panama-City´s Ufer-Promenade. Wir parken Pummel … laufen ca. 1,5 km zum Büro von Ferry-Express. Was uns jetzt durch den Kopf geht … können wir schlecht beschreiben. Was wir wissen … Ferry-Eypress hat neue Vorschriften: Fahrzeuge, schwerer als 5,5 Tonnen können nicht mehr transportiert werden.

Relaxed sitzen wir in dem kleinen Büro … es geht zu wie in einem Taubenschlag. Wir sind an der Reihe und werden prompt nach dem Gewicht unseres Fahrzeugs gefragt. „ Si, 5,2t“... steht ja sogar außen dran.

 

 

Nach einem Rückruf, ob man am 13.05. noch ein Womo mitnehmen kann … bekommen wir unsere Reservation und bezahlen einschließlich Kabine 745 US$ für unser Bilette.  Wow … der erste Schritt ist geschafft. Jetzt müssen wir noch zur Polizei … Pummel braucht eine Ausreise-Bestätigung. Draußen vor der Tür treffen wir Peter von www.facinationwelt.org/ . Wir kennen uns seit fast zwei Jahren über unsere webseiten … haben uns schon mehrmals knapp verpaßt. Am Abend treffen wir auch Christa  … „campieren“ gemeinsam am Yachtclub.

 

 

Auch bei der Polizei ist am nächsten Tag die Hölle los … immer mehr Fahrzeuge kommen, wollen mit auf die Fähre. Die Abwicklung ist chaotisch … stundenlang verbringen wir auf dem Gelände der Polizei … bis wir unsere Ausreise-Papiere für die Autos haben.

Die Familie der Camper am Yachthafen wird immer größer … Barbara und Urs von www.reifenspuren.ch sind auch mit von der Partie.

Fünf Tage verbringen wir in Panama-City … die Stadt mit den unterschiedlichsten Gesichtern. Die Randgebiete sind schmutzig und arm … selbst der Taxifahrer bittet uns in dieser Gegend die Türknöpfchen zu drücken. Die koloniale Altstadt ist zum großen Teil sehr schön restauriert … an diesem Wochenende besonders schön. Ein zweitägiges Gipfeltreffen amerikanischer Präsidenten findet hier in Panama-City statt. Im Rahmen dieses Gipfeltreffens kommt es auch zu dem historischen Händedruck von Obama und Raul Castro. 56 Jahre Eiszeit lagen zwischen Havanna und Washington.

 

                                                                              Obama...Obama!!!

 

Mit Karina und Marc aus Belgien ...sie sind seit über vier Jahren mit dem Motorrad auf Weltreise … nehmen wir die Altstadt in Angriff. Viele Straßen sind wegen des Gipfeltreffens heute für Fahrzeuge gesperrt. Gut für uns … wir laufen kreuz und quer durch die Straßen. Auch hier in der Stadt sind die Menschen unwahrscheinlich nett.

 

 

Am Sonntag fahren wir in Richtung Colon … vorerst geht es an die Gatun-Locks an der nördlichen Seite des Panama-Kanals. 80 Kilometer verbindet die Wasserstraße den Atlantik mit dem Pacific. Ein gigantisches Bauwerk, um eine enorme Abkürzung des Seeweges zu ermöglichen … Zeit und Kosten für den Schiffstransport zu sparen. Mehr als eine Millionen Schiffe aus aller Welt haben seit der Eröffnung in 1914 den Kanal durchfahren. Über drei Schleusen werden die Schiffe von Null auf 26 Meter Höhe und wieder runter auf den Meeresspiegel gebracht … für uns ein interessantes, technisches Bauwerk.

 

 

Ca. 20 Wohnmobile und 15 Motorräder haben sich auf dem Parkplatz des Fähr-Terminals von Ferry-Express eingefunden … eine letzte, gemeinsame Nacht auf Nord-Amerkanischem Boden. Hoffentlich auch für uns! Pünktlich ab 8.00 Uhr beginnen die unglaublich langwierigen Formalitäten. Chile-Man Victor ist mal wieder als Übersetzer für Alle im Einsatz, Carola behält den Überblick wer wann und wo mit wieviel Kopien erscheinen muß, Sigo öffnet das Druckerbüro im Pummel, um fehlende Fotokopien zu erstellen.

 

                                                                         Anstehen zum Kopieren

 

Den ganzen Tag, bei brütender Hitze, dauert der Formularkrieg und die Warterei an. Ca. 40 Kopien mußten von jedem Fahrzeugeigner an verschiedenen Stellen abgegeben werden ... unglaublich. Ab 16 Uhr dürfen sich die ersten Fahrzeuge in Richtung Auffahrrampe bewegen. Jetzt muß noch jedes Fahrzeug von einem Drogenhund durchschnüffelt werden. Endlich … die Motorräder sind drauf. Nachdem Peter mit seinem Detleffs-Aufbau zweimal aufgesetzt hat ist Sigo mit Pummel dran. Easy peasy, "locker leicht"  fährt er die „eight and a half tons of Pummel“ die Rampe hinauf … wir sind auf dem Weg nach Kolumbien !!!!                                        13.04.2015

 

                                   Sigo fährt so schnell die Rampe hoch ... zu schnell für die Camera!!!

 

                                                   Hier geht´s zum neuen Fotoalbum!

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                             Achtung!  Ab Süd-Amerika gibt es eine neue Webseite:     

www.bummelmitpummel2.de